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Wann und wie lange?
Sprachkenntnisse
Wie läuft die Bewerbung?

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Wie der Name des Studiengangs schon vermuten lässt, ist das Studium in Bayreuth international orientiert. Wesentlicher Bestandteil der Internationalität in Bayreuth ist das Auslandssemester. Dieses ist zwar nicht obligatorisch, bietet aber die Chance die Grenzen der bayreuther Lehre zu verlassen, seine Sprachkenntnisse aufzubessern, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln und zu guter letzt wird ein Auslandsaufenthalt als Eintrag im Lebenslauf von jedem Unternehmen gerne gesehen.

Wann und wie lange?
Die meisten P&E-ler gehen im 5. Semester für ein Semester ins Ausland. Dies bietet sich aus verschiedenen Gründen an. Zum einen hat man dann Grundkenntnisse in Ökonomie und Philosophie, was eine gute Grundlage für Kurse im Ausland darstellt, zum anderen hat man theoretisch alle Pflichtkurse des Bayreuther Curriculums hinter sich, was zusätzliche Freiheit in der Kurswahl bietet. Das 6 Semester kann dann anschließend für die letzten benötigten Scheine und der BA-Arbeit genutzt werden.

Das alles ist jedoch kein Muss. Jeden den es schon früher aus Bayreuth weg zieht, kann auch schon im 4. Semester in die Ferne gehen oder auch erst im 6. Semester, falls man erst noch andere Scheine in Bayreuth machen möchte.

Ob das ganze ein oder zwei Semester werden liegt natürlich auch bei jedem selbst. Fest steht aber das ein Semester ziemlich schnell vorüber geht. Kaum hat man die Sprache einigermaßen drauf, nette Freunde gefunden und sich an das Leben an der Uni und im Land gewöhnt stehen auch schon die Klausuren vor der Tür und das Semester ist vorüber. Die Lehre geht meist nur 3 Monate, dann wird noch ein wenig gereist und schon sitzt man auch schon wieder in Deutschland. Jeden der also ein anderes Land und eine andere Kultur wirklich kennen lernen möchte, sei ein verlängerter Aufenthalt (durch ein anschließendes Praktikum oder ein weiteres Semester) angeraten.
Prinzipiell besteht natürlich auch die Möglichkeit 2 Semester an verschiedenen Unis zu studieren.
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Sprachkenntnisse
Die Frage, wie viel Sprachkenntnisse man mitbringen sollte ist nicht eindeutig zu beantworten. Grundsätzlich hilft es natürlich sehr, wenn man bereits vor Ankunft im Land Grundlagen in der Landessprache hat – vor allem wenn die Lehre auch in dieser Sprache stattfindet. Auch hier ist es mal wieder kein muss. Auch wenn es bei Bewerbungen manchmal hilfreich ist bzw. verlangt wird, dass Sprachkenntnisse vorhanden sind, gehen jedes Jahr auch einige P&E-ler ins Ausland ohne die Landessprache zu beherrschen. Es gibt wohl keine bessere Möglichkeit eine neue Sprache zu lernen als im Land selbst zu leben und gezwungen zu sein sich auf die Sprache einzulassen. Auch wenn die ersten Wochen kompliziert sind, lernt man wohl x-mal soviel wie in wochenlangen Sprachkursen an der Uni. Man sollte sich dann jedoch bewusst sein, dass man uni-technisch nicht ganz so viel erreichen kann, wie wenn man die Sprache bereits in Schrift und Wort beherrscht. Wenn es möglich ist, sollte man sich also vor der Reise schon Grundlagen in der Sprache durch Sprachkurse an der Uni (Stufe G2-G4) aneignen damit der Einstieg in Studium und Kultur einfacher wird, notwendig ist dies aber wie gesagt auf keinen Fall.
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Wie läuft die Bewerbung?
Für P&Eler gibt es insgesamt 3 Möglichkeiten einen Platz an einer Uni im Ausland zu ergattern:
1) Auslandsplätze über das P&E-Kontigent
2) Auslandsplätze über das akademische Auslandsamt
3) Eigene Bewerbung
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Das P&E-Kontingent
Über die Jahre hat sich der Studiengang eigene Partnerschaften zu Universitäten im Ausland aufgebaut – diese umfassen Unis von Europa über Südafrika, Brasilien und Singapur. Eine genaue Liste ist auf der P&E Homepage unter Studium/Auslandsstudium zu finden.

Die Bewerbung hierfür läuft über Prof. Schüssler. Eine einfache Email mit Angaben über Semester, gewünschte Dauer des Aufenthalts, bisherige Sprachkenntnisse und eine Präferenzliste mit 3 Wünsch-Unis genügt.
Bewerbungsschluss (für das kommende Wintersemester) ist immer Ende Dezember des Vorjahres– ein paar Wochen später erfährt man dann, wer welche Plätze bekommen hat. Prof. Schüssler bietet im November/Dezember eine Info-Veranstaltung an, bei der alle offenen Fragen geklärt werden.

Die begehrten Plätze wie Singapur und Stellenbosch/Südafrika sind immer gefragt, so dass die Chance einen der wenigen Plätze zu bekommen klein ist. Dafür sieht es bei den Plätzen in Holland, Türkei oder Italien umso besser aus.
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AkA
Das akademische Auslandsamt hat über 50 Partnerschaften mit ausländischen Universitäten. Eine Liste findet sich im Internet auf der Seite des akademischen Auslandsamts. Die Ansprechpartnerin im AkA ist Frau Heinrich, bei der man gerne in den Sprechzeiten einfach mal vorbei schauen und sich über die genauen Austauschprogramme informieren kann. Jede Fakultät hat zudem einen Auslandsbeauftragten der für Fragen der Studierenden zuständig ist. Für die KuWi-Fakultät ist das Mathias Nagl (matthiasnagl@web.de), der auch P&Eler ist. Viele Partnerschaften sind leider auf bestimmte Fächer/Fakultäten beschränkt, was nur in ganz seltenen Fällen umgangen werden kann.
Die Bewerbung umfasst ein einfaches Formular mit persönlichen Informationen und einer Präferenzenliste, ein einseitiges Motivationsschreiben, eine Notenübersicht sowie ggf. Nachweise über Sprachkenntnisse (TOEFL-Test etc.). Bewerbungsschluss ist der 31.10 des Vorjahres.

Weitere Infos gibt auf der Internetseite des AkA → http://www.uni-bayreuth.de/auslandsamt/auslandsstudium/index.html

Auch die Plätze beim AkA sind beschränkt und daher ist es nicht einfach seinen Wunschplatz zu bekommen. Wenn man flexibel ist und nicht auf die populärsten Länder möchte hat man aber sehr gute Chancen auf einen Platz.
Falls man eine Stipendium oder genügend finanzielle Mittel hat, hat man den großen Vorteil, dass das AkA relativ einfach einen Platz an einer ausländischen Uni auf eigene Kosten organisieren kann. Wie bei allen anderen Fragen auch - einfach an Frau Heinrich wenden.
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Eigene Bewerbung
Neben den Angeboten der Uni stet es natürlich jedem frei sich selbst einen Platz an einer ausländischen Uni zu organisieren. Dies kann unkompliziert sein und schnell gehen oder auch enorm zeitaufwendig und umständlich – es kommt ganz drauf an bei welcher Uni man sich bewirbt. Grundsätzlich gilt, dass man sich früh informieren sollte (d.h. ein Jahr vorher schon mal wenig im Internet surfen und nach Deadline und Bewerbungsformalitäten ausschau halten). Das gute an Partnerschaften über die Uni ist, dass meistens keine Studiengebühren anfallen. Das heißt bei eigenen Bewerbungen können schnell mehrere Tausend Dollar an Kosten auf einen zu kommen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es prinzipiell nicht all zu schwer ist sich selbst bei Unis zu bewerben, da diese eine durch die hohen Studiengebühren einen Gewinn machen, weil die int. Studenten oft weniger Ressourcen beanspruchen, weil sie keinen Abschluss an der Uni machen und auch weniger Kurse belegen als “normale” Studierende.

Es ergibt Sinn sich auf P&E-Plätze und beim AkA zu bewerben, da die Bewerbung einfach ist und man seine Chancen einen Wunschplatz zu bekommen vergrößert.

Für welchen Bewerbungsweg man sich auch entscheidet, ein wenig Aufwand kommt auf jeden Fall auf einen zu. Wenn man sich früh ein paar Gedanken über das Wunschland/die Wunschuni macht und sich bei den genannten Quellen frühzeitig informiert erspart man sich den Stress kurz vor Bewerbungsschluss. Lohnen tut sich der ganze Aufwand auf jeden Fall – egal wie und wohin es einen verschlägt eine wichtige Erfahrung und ein großer Spaß ist ein Auslandssemester auf jeden Fall.
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